Stuttgart-Weilimdorf















Was wir tun -- Blutspende


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Unsere Blutspendeaktionen finden seit 2012 in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in der Deidesheimer Straße statt. Ein großer Parkplatz ist über die Landstuhler Straße erreichbar.

Bitte beachten Sie das Rauchverbot auf dem gesamten Grundstück der Kirche!


Blutspenden rettet Leben! Wir können es wirklich nicht oft genug wiederholen: Ihre Blutspende kann einem anderen Menschen das Leben retten. Vorallem in der Ferienzeit sind wir auf jeden einzelnen Spender angewiesen. Deshalb ist es sehr wichtig, Blutkonserven vorrätig zu haben. Aus diesem Grund veranstaltet die DRK-Bereitschaft Weilimdorf in Zusammenarbeit mit dem »DRK-Blutspendedienst Blutspendeaktionen. In Weilimdorf kommen wir dieser wichtigen Aufgabe mehrmals im Jahr nach.

Die aktuellen Termine können Sie der Seite Termine, unseren Plakaten und Transparenten sowie der Lokalpresse entnehmen.

Manche Menschen haben Angst vor der Blutspende, vorallem diejenigen, die zum ersten Mal spenden. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen kurz erklären, wie eine solche Blutspende bei uns aber auch bei allen anderen Bereitschaften oder Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes ablaufen. Blut kann jeder gesunde Mensch, der über 18 Jahre alt ist, spenden. Wenn Sie das erste Mal spenden, bringen Sie bitte Ihren Personalausweis mit - all diejenigen, die schon gespendet haben, sollten Ihren Blutspendeausweis nicht vergessen. Eine Blutspende läuft in verschiedenen Stationen ab:

Bilder von unseren Blutspendeaktionen sehen Sie ganz unten.


1. Station - Die Anmeldung
Direkt am Eingang werden Sie von einem DRK-Helfer empfangen, der Ihre Personalien aufnimmt, und Ihnen die notwendigen Unterlagen mit gibt.

2. Station - Ausfüllen eines Fragebogens
Beim Empfang bekommen Sie einen Fragebogen mit, welchen Sie jetzt ausfüllen. Diesen Fragebogen füllen Sie wahrheitsgetreu aus, um so den Ärzten zu erleichtern, Sie für die Blutspende zuzulassen. In diesem Fragebogen, der übrigens nur beim DRK verbleibt, und selbstverständlich, wie bei uns üblich, vertraulich behandelt wird, werden Fragen über Krankheiten, eingenommene Medikamente, Impfungen, Operationen, Alkohol- und Nikotingenuss, Aufenthalte in fernen Ländern, etc. gestellt. Nur wenn Sie diesen Fragebogen ehrlich ausfüllen, kann der Arzt entscheiden, ob Sie die Blutspende vertragen oder nicht.

3. Station - Ärztliche Untersuchung
Mit dem ausgefüllten Fragebogen werden Sie dann von einem Arzt untersucht. Bei dieser Untersuchung wird der Blutdruck und die Körpertemperatur gemessen, und auf die Fragen im Fragebogen, sofern notwendig, eingegangen. Der Arzt entscheidet, ob Sie nun Blut spenden dürfen oder nicht.

4. Station - Vorkontrolle
Sind Sie zur Blutspende zugelassen worden, werden Ihnen nun die Blutkonserve sowie Teströhrchen übergeben, welche Sie zum eigentlichen Blutspenden mitnehmen. Zuvor werden Sie in einem Ihrer Finger gepiekst, um so festzustellen, ob eine Blutspende bei Ihnen möglich ist.

5. Station - Blutspende
Jetzt kommt es zur eigentlichen Blutspende. Dazu werden Sie gebeten sich auf eines der Spenderbetten zu legen, Ihnen wird es dabei freigestellt, an welchem Arm Sie spenden wollen. Eine Mitarbeiterin der Blutspendezentrale entnimmt Ihnen anschließend 500 ml Blut. Bei der Blutentnahme ist ein DRK-Helfer bei Ihnen, um im Falle der Unverträglichkeit der Blutspende sofort Hilfe zu leisten. Wenn die Blutkonserve mit Ihrem gespendeten Blut gefüllt ist, werden drei Teströhrchen ebenfalls mit Ihrem Blut gefüllt, diese werden für die Untersuchungen im Labor auf HIV und weitere Krankheiten benötigt. Selbstverständlich werden Sie im Falle einer Krankheit schriftlich benachrichtigt.

6. Station - Ruhephase
Nach der Blutspende werden Sie durch einen DRK-Helfer auf eines der Ruhebetten begleitet, wo Sie 10 Minuten liegend Ihrem Körper die Möglichkeit geben, den Verlust des Blutes zu kompensieren. Wenn Sie bereits in der Vergangenheit zur Blutspende bei uns waren, und diese gut vertragen haben, können Sie auch sitzen. Auch während dieser Zeit werden Sie von DRK-Helfern beobachtet; Sie sind also auch in dieser Zeit in besten Händen.

7. Station - Vesper
Nach der 10-minütigen Ruhephase werden Sie gebeten, ein Kreuz auf einem Fragebogen, mit welchem Sie entscheiden, ob das von Ihnen gespendete Blut nur für Sie oder aber für einen anderen Menschen verwendet wird, zu machen. Dies können Sie sich wie bei einer Wahl vorstellen, in der Sie einer Partei Ihre Stimme geben. Das heißt, das Ankreuzen erfolgt wie bei den Wahlen abgeschirmt. Danach kommt der etwas angenehmere Teil, nämlich das reichhaltige Vesper, das wir Ihnen kostenlos anbieten. Nach der Stärkung durch das Vesper haben Sie alles getan, um einem anderen Menschen das Leben zu retten, und Sie können Ihren gewohnten Dingen nachgehen, mit dem Gefühl, etwas Richtiges und Wichtiges getan zu haben. Körperliche Anstrengungen sollten Sie jedoch für den restlichen Tag vermeiden.


FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Blutspende

Warum muss man überhaupt Blut spenden?
Weil es trotz allem technischen und wissenschaftlichen Fortschritt kein künstliches Blut gibt. Blut besteht aus vielen Zellen und Substanzen, welche z. B. den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, die Abwehr von Krankheitserregern, die Blutstillung und die Körpertemperatur regeln. Das lebenswichtige Blut kann nur der Körper selbst bilden.

Gibt es nicht schon genug Spender?
Leider nicht. Etwa 15.000 Blutspenden reichen gerade für einen Tag. Und in Spitzenzeiten, zum Beispiel in den Ferienmonaten, sinkt obendrein die Zahl der Spender. Engpässe sind nicht immer zu vermeiden.

Wie alt dürfen Blutspender sein?
Alle gesunden Menschen von 18 bis 70 Jahren können Blut spenden. Erstspender bis zur Vollendung des 64. Lebensjahres.

Welche Kriterien muss ich als Blutspender sonst noch erfüllen?
Sie müssen ein Mindestgewicht von 50 kg haben, sollten sich gesund fühlen, sollten vor der Spende unbedingt ausreichend gegessen und getrunken haben und dürfen innerhalb der letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken haben. Ebenso dürfen Sie innerhalb der letzten vier Wochen keine Drogen konsumiert haben. Bitte bedenken Sie, dass Männer pro Jahr bis zu sechs, und Frauen bis zu vier Vollblutspenden leisten dürfen.

Welche Dokumente muss ich mitbringen?
Wenn Sie schon einmal beim Roten Kreuz Blut gespendet haben, bringen Sie bitte Ihren DRK-Blutspendepass mit. Als Erstspender bringen Sie einfach Ihren Personalausweis mit. Der Führerschein genügt nicht!

Schadet Blutspenden meiner Gesundheit?
Nein. Die gespendete Blutmenge ist im Verhältnis zur Gesamtblutmenge so gering, dass der Verlust von Ihrem Körper sehr schnell ausgeglichen wird. Bitte essen und trinken Sie bereits vor der Blutspende, um Kreislaufschwankungen zu vermeiden; Sie helfen Ihrem Körper damit, das fehlende Blut zügig zu ersetzen! Die weißen Blutkörperchen und das Plasma werden schon innerhalb nur eines Tages ersetzt; bei den roten Blutkörperchen dauert es etwas länger. Neue Forschungsergebnisse weisen sogar darauf hin, dass regelmäßiges Blutspenden das Risiko für einen Herzinfarkt senken kann.

Tut Blutspenden weh?
Bis auf den kleinen Pieks spüren Sie fast nichts. Das Blut fließt von alleine. Das Entfernen der Kanüle ist schmerzlos.

Welchen Vorteil habe ich?
Zunächst erfahren Sie Ihre Blutgruppe mit dem Rhesusfaktor - eingetragen in Ihrem persönlichen Unfallhilfe- und Blutspender-Pass. Außerdem durchläuft Ihr Blut wichtige Laboruntersuchungen: Sollte Ihr Blut Antikörper von gefährlichen Krankheiten oder Hinweise auf Lebererkrankungen sowie Geschlechtskrankheiten oder HIV aufweisen, werden Sie vom Blutspendedienst darüber unterrichtet. Auf Wunsch wird der Befund auch Ihrem Hausarzt mitgeteilt. Damit erlangen Sie eine gewisse Kontrolle über Ihre Gesundheit, ... und natürlich das gute Gefühl, einem kranken oder verletzten Menschen geholfen zu haben.

Warum muss ich so viele unangenehme Fragen beantworten?
Weil der Arzt nur durch eine umfassende Befragung vor der Spende erkennen kann, ob für Sie oder den Empfänger des Blutes ein Risiko besteht. Beispielsweise kann ein Herzinfarkt, auch wenn er schon Jahre zurück liegt, Ursache für einen Zwischenfall während der Spende sein. Oder eine auf einer Reise in die Tropen erfolgte Malariaansteckung kann viele Monate "stumm" bleiben - trotzdem kann Ihr Blut Malaria auf den Empfänger übertragen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie alle Fragen ehrlich beantworten.

Warum muss ich zum Schluss nochmal ein Kreuz machen,
ob mein Blut wirklich verwendet werden darf?

Jeder Blutspender sollte alleine für sich noch einmal sorgfältig überdenken, ob er möglicherweise ein Risiko eingegangen ist, sich beispielsweise mit dem HI-Virus angesteckt zu haben. Leider können manche Infektionen u. U. erst nach Wochen durch das Labor erkannt werden. Wir appellieren deshalb an Ihr Verantwortungsbewusstsein, bei dem geringsten Zweifel den Selbstausschluss zu wählen. Nur so kann ein Höchstmaß an Sicherheit für den Emfpänger sichergestellt werden.

Warum gibt es beim Roten Kreuz kein Geld für die Blutspende?
Blut ist durch nichts zu ersetzen. Deshalb ist Blutspenden eine Hilfe auf Gegenseitigkeit, aus der niemand einen finanziellen Nutzen ziehen sollte. Blut darf nicht zur Handelsware werden. Das Rote Kreuz arbeitet auf der Grundlage strenger ethischer Normen, zu denen auch das Prinzip der Unentgeltlichkeit gehört. Niemand soll aus finanzieller Not zur Blutspende gebracht werden. Auch müssen jedem Patienten (ungeachtet seiner finanziellen Lage) Blut oder Blutprodukte verabreicht werden können. Das DRK hält es auch aus Sicherheitsgründen für unvertretbar, durch finanzielle Anreize Menschen anzulocken, die möglicherweise bestehende Risiken verschweigen, um an das Geld zu kommen.

Verdient das Rote Kreuz am gespendeten Blut?
Nein. Die DRK-Blutspendedienste arbeiten gemeinnützig nach dem Prinzip der Kostendeckung: Kosten, die durchaus anfallen, müssen den belieferten Krankenhäusern in Rechnung gestellt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Kosten setzen sich zusammen aus: Blutentnahme, Aufbereitung, Laboruntersuchungen, Transport, Forschung und Entwicklung, Personal und Material. Gewinne dürfen DRK-Blutspendedienste als gemeinützige Einrichtung nach ihren Satzungen und Gesellschaftsverträgen nicht erzielen. Darüber wachen DRK-Gremien, unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und natürlich die Finanzbehörden.

Sind die DRK-Blutkonserven überhaupt sicher für die Empfänger?
Durch zahlreiche Untersuchungen und Vergleiche wurde belegt, dass die Unentgeltlichkeit und damit der Verzicht der Spender auf materielle Anreize ein wesentlicher Sicherheitsfaktor ist. Auch deswegen repräsentiert das DRK im nationalen und internationalen Vergleich den höchsten Sicherheitsstandard.

Besteht nicht doch ein Restrisiko für den Empfänger?
Das Risiko einer Ansteckung ist auf ein Minimum reduziert. Eine absolute Sicherheit gibt es leider nicht. Bei jeder Viruserkrankung gibt es eine so genannte "diagnostische Lücke", das ist der Zeitraum zwischen Ansteckung und der Nachweisbarkeit von Erregern oder Antikörpern im Labor. Experten geben das Restrikiko, in Deutschland durch Blutübertragung mit HIV oder Hepatitis-C-Viren infiziert zu werden, mit 1:15 Millionen an. Bei Hepatitis-B-Viren liegt das Risiko bei 1:500.000. Kein anderes Land auf der Welt erfüllt damit so hohe Sicherheitsstandards.

Kann ich mich als Spender infizieren?
Nein. Alle beim Blutspenden benutzten Geräte sind steril und werden nur ein Mal benutzt.

Muss ich "nüchtern" erscheinen?
Im Gegensatz zu vielen ärztlichen Untersuchungen kommen Sie zur Blutspende bitte mit "vollem Bauch". Damit Ihr Körper die fehlende Blutmenge innerhalb kurzer Zeit ausgleichen kann, ist es sehr wichtig, dass Sie zuvor gut gegessen und getrunken haben - natürlich alkoholfrei. Anschließend werden Sie von unseren Gourmet-Köchen (siehe unten) mit einem reichhaltigen Essen verwöhnt.

Wann und wo kann ich in Weilimdorf spenden?
Die aktuellen Termine können Sie der Seite Termine, unseren Plakaten und Transparenten sowie der Lokalpresse entnehmen.



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Unsere Blutspendeaktionen finden seit 2012 in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in der Deidesheimer Straße statt. Ein großer Parkplatz ist über die Landstuhler Straße erreichbar.

Bitte beachten Sie das Rauchverbot auf dem gesamten Grundstück der Kirche!


Bilder von unseren Blutspende-Aktionen

Die Anmeldung - hier werden Ihre Personalien aufgenommen:

Die Entnahme - hier "landen" Sie nach Erledigung der Formalitäten und nachdem Sie von einem Arzt befragt und untersucht wurden:

Die Küche - hier sorgt unser Küchenpersonal dafür, dass Sie nach der Blutspende und nach der zehnminütigen Ruhephase einen reich gedeckten Tisch vorfinden. Die angebotenen Speisen variieren, so dass Sie von Blutspende zu Blutspende eine gewisse Abwechslung erwarten können - bitte überzeugen Sie sich selbst!