Blutspenden rettet Leben! Wir können es wirklich nicht oft genug wiederholen: Ihre
Blutspende kann einem anderen Menschen das Leben retten. Vorallem in der Ferienzeit sind wir
auf jeden einzelnen Spender angewiesen. Deshalb ist es sehr wichtig, Blutkonserven vorrätig
zu haben. Aus diesem Grund veranstaltet die DRK-Bereitschaft Weilimdorf in Zusammenarbeit mit dem »DRK-Blutspendedienst Blutspendeaktionen.
In Weilimdorf kommen wir dieser wichtigen Aufgabe mehrmals im Jahr nach.
Die aktuellen Termine können Sie der Seite Termine, unseren Plakaten
und Transparenten sowie der Lokalpresse entnehmen.
Manche Menschen haben Angst vor der Blutspende, vorallem diejenigen, die zum ersten Mal spenden.
Aus diesem Grund möchten wir Ihnen kurz erklären, wie eine solche Blutspende bei uns aber auch
bei allen anderen Bereitschaften oder Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes ablaufen. Blut
kann jeder gesunde Mensch, der über 18 Jahre alt ist, spenden. Wenn Sie das erste Mal spenden,
bringen Sie bitte Ihren Personalausweis mit - all diejenigen, die schon gespendet haben, sollten
Ihren Blutspendeausweis nicht vergessen. Eine Blutspende läuft in verschiedenen Stationen ab:
Bilder von unseren Blutspendeaktionen sehen Sie ganz unten.
1. Station - Die Anmeldung
Direkt am Eingang werden Sie von einem DRK-Helfer empfangen, der Ihre Personalien aufnimmt,
und Ihnen die notwendigen Unterlagen mit gibt.
2. Station - Ausfüllen eines Fragebogens
Beim Empfang bekommen Sie einen Fragebogen mit, welchen Sie jetzt ausfüllen. Diesen Fragebogen
füllen Sie wahrheitsgetreu aus, um so den Ärzten zu erleichtern, Sie für die Blutspende
zuzulassen. In diesem Fragebogen, der übrigens nur beim DRK verbleibt, und selbstverständlich,
wie bei uns üblich, vertraulich behandelt wird, werden Fragen über Krankheiten, eingenommene
Medikamente, Impfungen, Operationen, Alkohol- und Nikotingenuss, Aufenthalte in fernen Ländern,
etc. gestellt. Nur wenn Sie diesen Fragebogen ehrlich ausfüllen, kann der Arzt
entscheiden, ob Sie die Blutspende vertragen oder nicht.
3. Station - Ärztliche Untersuchung
Mit dem ausgefüllten Fragebogen werden Sie dann von einem Arzt untersucht. Bei dieser
Untersuchung wird der Blutdruck und die Körpertemperatur gemessen, und auf die Fragen im
Fragebogen, sofern notwendig, eingegangen. Der Arzt entscheidet, ob Sie nun Blut spenden dürfen
oder nicht.
4. Station - Vorkontrolle
Sind Sie zur Blutspende zugelassen worden, werden Ihnen nun die Blutkonserve sowie Teströhrchen
übergeben, welche Sie zum eigentlichen Blutspenden mitnehmen. Zuvor werden Sie in einem Ihrer
Finger gepiekst, um so festzustellen, ob eine Blutspende bei Ihnen möglich ist.
5. Station - Blutspende
Jetzt kommt es zur eigentlichen Blutspende. Dazu werden Sie gebeten sich auf eines der
Spenderbetten zu legen, Ihnen wird es dabei freigestellt, an welchem Arm Sie spenden wollen.
Eine Mitarbeiterin der Blutspendezentrale entnimmt Ihnen anschließend 500 ml Blut. Bei der
Blutentnahme ist ein DRK-Helfer bei Ihnen, um im Falle der Unverträglichkeit der Blutspende
sofort Hilfe zu leisten. Wenn die Blutkonserve mit Ihrem gespendeten Blut gefüllt ist, werden
drei Teströhrchen ebenfalls mit Ihrem Blut gefüllt, diese werden für die Untersuchungen im
Labor auf HIV und weitere Krankheiten benötigt. Selbstverständlich werden Sie im Falle einer
Krankheit schriftlich benachrichtigt.
6. Station - Ruhephase
Nach der Blutspende werden Sie durch einen DRK-Helfer auf eines der Ruhebetten begleitet,
wo Sie 10 Minuten liegend Ihrem Körper die Möglichkeit geben,
den Verlust des Blutes zu kompensieren. Wenn Sie bereits in der Vergangenheit zur Blutspende bei uns waren, und diese gut vertragen haben, können Sie auch sitzen. Auch während dieser Zeit werden Sie von DRK-Helfern
beobachtet; Sie sind also auch in dieser Zeit in besten Händen.
7. Station - Vesper
Nach der 10-minütigen Ruhephase werden Sie gebeten, ein Kreuz auf einem Fragebogen, mit welchem
Sie entscheiden, ob das von Ihnen gespendete Blut nur für Sie oder aber für einen anderen
Menschen verwendet wird, zu machen. Dies können Sie sich wie bei einer Wahl vorstellen,
in der Sie einer Partei Ihre Stimme geben. Das heißt, das Ankreuzen erfolgt wie bei den
Wahlen abgeschirmt. Danach kommt der etwas angenehmere Teil, nämlich das reichhaltige Vesper,
das wir Ihnen kostenlos anbieten. Nach der Stärkung durch das Vesper haben Sie alles getan,
um einem anderen Menschen das Leben zu retten, und Sie können Ihren gewohnten Dingen
nachgehen, mit dem Gefühl, etwas Richtiges und Wichtiges getan zu haben. Körperliche Anstrengungen
sollten Sie jedoch für den restlichen Tag vermeiden.
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FAQ Häufig gestellte Fragen zur Blutspende
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Warum muss man überhaupt Blut spenden?
Weil es trotz allem technischen und wissenschaftlichen Fortschritt kein künstliches Blut gibt.
Blut besteht aus vielen Zellen und Substanzen, welche z. B. den Transport von Sauerstoff und
Nährstoffen, die Abwehr von Krankheitserregern, die Blutstillung und die Körpertemperatur
regeln. Das lebenswichtige Blut kann nur der Körper selbst bilden.
Gibt es nicht schon genug Spender?
Leider nicht. Etwa 15.000 Blutspenden reichen gerade für einen Tag. Und in Spitzenzeiten, zum
Beispiel in den Ferienmonaten, sinkt obendrein die Zahl der Spender. Engpässe sind nicht immer
zu vermeiden.
Wie alt dürfen Blutspender sein?
Alle gesunden Menschen von 18 bis 70 Jahren können Blut spenden. Erstspender bis zur Vollendung des 64.
Lebensjahres.
Welche Kriterien muss ich als Blutspender sonst noch erfüllen?
Sie müssen ein Mindestgewicht von 50 kg haben,
sollten sich gesund fühlen, sollten vor der Spende unbedingt ausreichend gegessen und getrunken haben und dürfen innerhalb der letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken haben. Ebenso dürfen Sie innerhalb der letzten vier Wochen keine Drogen konsumiert haben. Bitte bedenken Sie, dass Männer pro Jahr bis zu sechs, und Frauen bis zu vier Vollblutspenden leisten dürfen.
Welche Dokumente muss ich mitbringen?
Wenn Sie schon einmal beim Roten Kreuz Blut gespendet haben, bringen Sie bitte Ihren DRK-Blutspendepass
mit. Als Erstspender bringen Sie einfach Ihren Personalausweis mit. Der Führerschein genügt nicht!
Schadet Blutspenden meiner Gesundheit?
Nein. Die gespendete Blutmenge ist im Verhältnis zur Gesamtblutmenge so gering, dass der Verlust
von Ihrem Körper sehr schnell ausgeglichen wird. Bitte essen und trinken Sie bereits vor der Blutspende, um Kreislaufschwankungen zu vermeiden; Sie helfen Ihrem Körper damit, das fehlende Blut zügig zu ersetzen! Die weißen Blutkörperchen und das Plasma werden
schon innerhalb nur eines Tages ersetzt; bei den roten Blutkörperchen dauert es etwas länger.
Neue Forschungsergebnisse weisen sogar darauf hin, dass regelmäßiges Blutspenden das Risiko
für einen Herzinfarkt senken kann.
Tut Blutspenden weh?
Bis auf den kleinen Pieks spüren Sie fast nichts. Das Blut fließt von alleine. Das Entfernen
der Kanüle ist schmerzlos.
Welchen Vorteil habe ich?
Zunächst erfahren Sie Ihre Blutgruppe mit dem Rhesusfaktor - eingetragen in Ihrem persönlichen
Unfallhilfe- und Blutspender-Pass. Außerdem durchläuft Ihr Blut wichtige Laboruntersuchungen:
Sollte Ihr Blut Antikörper von gefährlichen Krankheiten oder Hinweise auf Lebererkrankungen sowie
Geschlechtskrankheiten oder HIV aufweisen, werden Sie vom Blutspendedienst darüber unterrichtet.
Auf Wunsch wird der Befund auch Ihrem Hausarzt mitgeteilt. Damit erlangen Sie eine gewisse
Kontrolle über Ihre Gesundheit, ... und natürlich das gute Gefühl, einem kranken oder verletzten
Menschen geholfen zu haben.
Warum muss ich so viele unangenehme Fragen beantworten?
Weil der Arzt nur durch eine umfassende Befragung vor der Spende erkennen kann, ob für Sie oder
den Empfänger des Blutes ein Risiko besteht. Beispielsweise kann ein Herzinfarkt, auch wenn er
schon Jahre zurück liegt, Ursache für einen Zwischenfall während der Spende sein. Oder eine auf
einer Reise in die Tropen erfolgte Malariaansteckung kann viele Monate "stumm" bleiben - trotzdem
kann Ihr Blut Malaria auf den Empfänger übertragen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie alle
Fragen ehrlich beantworten.
Warum muss ich zum Schluss nochmal ein Kreuz machen,
ob mein Blut wirklich verwendet werden darf?
Jeder Blutspender sollte alleine für sich noch einmal sorgfältig überdenken, ob er möglicherweise
ein Risiko eingegangen ist, sich beispielsweise mit dem HI-Virus angesteckt zu haben. Leider
können manche Infektionen u. U. erst nach Wochen durch das Labor erkannt werden. Wir appellieren
deshalb an Ihr Verantwortungsbewusstsein, bei dem geringsten Zweifel den Selbstausschluss
zu wählen. Nur so kann ein Höchstmaß an Sicherheit für den Emfpänger sichergestellt werden.
Warum gibt es beim Roten Kreuz kein Geld für die Blutspende?
Blut ist durch nichts zu ersetzen. Deshalb ist Blutspenden eine Hilfe auf Gegenseitigkeit, aus
der niemand einen finanziellen Nutzen ziehen sollte. Blut darf nicht zur Handelsware werden.
Das Rote Kreuz arbeitet auf der Grundlage strenger ethischer Normen, zu denen auch das Prinzip
der Unentgeltlichkeit gehört. Niemand soll aus finanzieller Not zur Blutspende gebracht werden.
Auch müssen jedem Patienten (ungeachtet seiner finanziellen Lage) Blut oder Blutprodukte verabreicht
werden können. Das DRK hält es auch aus Sicherheitsgründen für unvertretbar, durch finanzielle
Anreize Menschen anzulocken, die möglicherweise bestehende Risiken verschweigen, um an das
Geld zu kommen.
Verdient das Rote Kreuz am gespendeten Blut?
Nein. Die DRK-Blutspendedienste arbeiten gemeinnützig nach dem Prinzip der Kostendeckung: Kosten,
die durchaus anfallen, müssen den belieferten Krankenhäusern in Rechnung gestellt werden. Nicht
mehr und nicht weniger. Diese Kosten setzen sich zusammen aus: Blutentnahme, Aufbereitung,
Laboruntersuchungen, Transport, Forschung und Entwicklung, Personal und Material. Gewinne
dürfen DRK-Blutspendedienste als gemeinützige Einrichtung nach ihren Satzungen und Gesellschaftsverträgen
nicht erzielen. Darüber wachen DRK-Gremien, unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und
natürlich die Finanzbehörden.
Sind die DRK-Blutkonserven überhaupt sicher für die Empfänger?
Durch zahlreiche Untersuchungen und Vergleiche wurde belegt, dass die Unentgeltlichkeit und damit
der Verzicht der Spender auf materielle Anreize ein wesentlicher Sicherheitsfaktor ist. Auch
deswegen repräsentiert das DRK im nationalen und internationalen Vergleich den höchsten
Sicherheitsstandard.
Besteht nicht doch ein Restrisiko für den Empfänger?
Das Risiko einer Ansteckung ist auf ein Minimum reduziert. Eine absolute Sicherheit gibt es
leider nicht. Bei jeder Viruserkrankung gibt es eine so genannte "diagnostische Lücke", das ist
der Zeitraum zwischen Ansteckung und der Nachweisbarkeit von Erregern oder Antikörpern im Labor.
Experten geben das Restrikiko, in Deutschland durch Blutübertragung mit HIV oder Hepatitis-C-Viren
infiziert zu werden, mit 1:15 Millionen an. Bei Hepatitis-B-Viren liegt das Risiko bei 1:500.000.
Kein anderes Land auf der Welt erfüllt damit so hohe Sicherheitsstandards.
Kann ich mich als Spender infizieren?
Nein. Alle beim Blutspenden benutzten Geräte sind steril und werden nur ein Mal benutzt.
Muss ich "nüchtern" erscheinen?
Im Gegensatz zu vielen ärztlichen Untersuchungen kommen Sie zur Blutspende bitte mit "vollem Bauch".
Damit Ihr Körper die fehlende Blutmenge innerhalb kurzer Zeit ausgleichen kann, ist es sehr wichtig,
dass Sie zuvor gut gegessen und getrunken haben - natürlich alkoholfrei. Anschließend werden Sie
von unseren Gourmet-Köchen (siehe unten) mit einem reichhaltigen Essen verwöhnt.
Wann und wo kann ich in Weilimdorf spenden?
Die aktuellen Termine können Sie der Seite Termine, unseren Plakaten
und Transparenten sowie der Lokalpresse entnehmen.
Bilder von unseren Blutspende-Aktionen
Die Anmeldung - hier werden Ihre Personalien aufgenommen:

Die Entnahme - hier "landen" Sie nach Erledigung der Formalitäten und nachdem Sie von einem Arzt befragt und untersucht wurden:

Die Küche - hier sorgt unser Küchenpersonal dafür, dass Sie nach der
Blutspende und nach der zehnminütigen Ruhephase einen reich gedeckten Tisch vorfinden. Die angebotenen Speisen variieren, so dass Sie von Blutspende zu Blutspende eine gewisse Abwechslung erwarten können - bitte überzeugen Sie sich selbst!































